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Kreativität

An einem besonders schönen Morgen nimmt Gott, der damals mit den Menschen noch „per Du“ war, seinen Freund Adam zur Seite. „Adam“ heißt übrigens übersetzt „Mensch“ — Du könntest also auch deinen eigenen Namen hier einsetzen.

Auf jeden Fall flüstert Gott Adam ins Ohr: „Schöne Welt, die ich gemacht habe, nicht wahr?“ Adam nickt begeistert. Doch bevor er alles aufzählen kann, was er wunderschön findet, redet Gott schon weiter: „Pass auf: Die Welt ist gut, noch nicht perfekt …“, jetzt lächelt Gott seinem Freund zu, „Und ich glaub du hast das Potential diese Welt noch besser und bunter zu machen. Was denkst du, willst du mein Partner sein?“

„Super!“, sagt Adam. Was kann ich machen?“ Adam hat sich damals nich was zugetraut. Das muss wohl daran gelegen haben, dass es noch keine anderen Menschen gab, die an ihm rumgemäkelt und ihm eingeimpft hatten, dass er nicht gut genug sei.

Gott lächelte: „Gib den Tieren mal Namen. So lernst du den Laden hier kennen.“
„Cool, die Namen, den ich mir ausdenke, die haben die Tiere dann für alle Zeit?“
„Genau, probier mal.“

Ein Vogel fliegt vorbei. „Den da, wie möchte du den nennen?“
„Kaka-du?“ Adam grinst dabei, weil er in Gottes Beisein gerade „Kaka“ gesagt hatte.

„OK, …“, Gott lässt sich nichts anmerken, „… ist ein Anfang. Gleich weiter, wie soll der da heißen?“
„Wellensittich.“ — „Orang-Utan“, „Alpaka“, „Gottesanbeterin“, „Pinguin“, …

Irgendwann wird Adam müde, da werden Tiernamen kürzer: „Hund“, „Maus“, „Bär.“

Aber Adam lernt, beginnt seine Kreativität zu entfalten. Gott feuert ihn an und lässt sich jeden Abend auf langen Spaziergängen alles erklären, was passiert ist. Als hätte er keine Ahnung, dass Papageien so herrlich bunt sind.

Das Original dieser Geschichte findest du in der Bibel, 1. Mose, Kapitel 2.

Zum Nachdenken

Hast du gerade gute Ideen, wie man diese Welt, diese Stadt, dein Zuhause heute noch bunter, schöner, kreativer machen kann?

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